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«Schülerinnen und Schüler waren von Sportech begeistert»
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01.02.16
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Eine Klasse der Swiss International School Zürich hat Sportech besucht. Wir haben den Gymnasiallehrer Marc von Wattenwyl zu seinen Eindrücken befragt.

Was hat Sie dazu bewogen, sich an die Sportech 2016 anzumelden?

Marc von Wattenwyl: Seit einigen Jahren führen wir an unserem Gymnasium mit der 10. Klasse eine Projektwoche zum Thema «Mathematik & Sport» durch. Dabei geht es einerseits darum, ein interessantes Problem aus der Welt des Sports mit Mathematik zu beschreiben und zu lösen ? etwa die Berechnung von optimalem Winkel und Geschwindigkeit beim Werfen eines Basketballs. Und andererseits wollen wir als Ausgleich mit den Schülerinnen und Schülern viel Sport treiben. Der Besuch der Sportech war ein idealer Einstieg in unsere Projektwoche, die Ende Januar stattfindet.

 

Nach welchem Kriterium haben Sie die Workshops ausgewählt?

Wir haben die Auswahl gemeinsam in der Fachschaft nach verschiedenen Kriterien getroffen: 1. Lässt sich das Thema in der Projektwoche weiter vertiefen.2. Womit lässt sich eine (fast reine) Knabenklasse begeistern. 3. Wer bietet den Workshop an. 4. Gibt es einen Bezug zum aktuellen Mathematik-/Physik-Unterricht. 5. Lassen sich inhaltlich ähnliche Workshops vermeiden.

 

Was haben Sie besucht und wie schätzen Sie den Inhalt?

Wir haben insgesamt sechs 45-minütige Workshops an einem Tag besucht. Marco Barbero von der SUPSI hat die Klasse ein humorvolles, selbstprogrammiertes Videogame spielen lassen, wobei die Steuerung durch Anspannung eines einzelnen Muskels erfolgte, auf dem ein Sensor angebracht war. Er hat dabei erklärt, wie sich in der Rehabilitation auf diese Weise Bewegungsabläufe wieder aktivieren lassen. Das Antidoping-Labor LAD aus Lausanne hat den Schülerinnen und Schülern anschaulich vor Augen geführt, mit welchen Tests sich Cannabis und ein erhöhter Gehalt an roten Blutkörperchen nachweisen lässt. Ducati hat sie eine Kupplung aufschrauben und anhand einer aufgeschnitten Maschine die Funktionsweise eines 2-Zylinder-Motors erproben lassen. Diese ausgeklügelte Mechanik  ist selbst im digitalen Zeitalter unersetzbar. Gerne hätte ich die Klasse auch mit dem Projekt L’ideatorio von der USI bekanntgemacht, das ich bereits aus früheren Anlässen kannte, doch nicht jede Wahl konnte berücksichtigt werden. Sprachlich gab es übrigens keinerlei Verständigungsschwierigkeiten, jeder der von uns besuchten Workshops wurde auch in Englisch sowie wahlweise in Deutsch oder Französisch angeboten.

 

Sie haben mit Ihrer Klasse am CST übernachtet. Wie haben Sie das Programm gestaltet?

Wir sind am Nachmittag angereist, nachdem alle am Morgen normal zum Unterricht gegangen waren. Um 18 Uhr kamen wir auf dem Gelände an, konnten unsere Unterkunft im Gebäude Sasso rosso beziehen und wurden in der Mensa zum Abendessen empfangen. Um 20 Uhr traf sich die Klasse in der Tennishalle mit 2 Plätzen. Am nächsten Morgen wurden um 7:30 Uhr die Zimmer abgegeben und bis 8:15 Uhr gefrühstückt. Danach traf sich die Klasse kurz vor 9 Uhr zum ersten Workshop.

 

Wie hat die Klasse diese Schulreise geschätzt?

Die Schülerinnen und Schüler haben bei den Workshops viele Gelegenheiten erhalten sich einzubringen, nicht nur durch das übliche Beantworten von Fragen, sondern wirklich aktiv als Testperson, sei es beim 20-Meter-Lauf, bei „Schnell wie der Blitz“ oder bei den bereits oben erwähnten Workshops. Die vielen positiven Rückmeldungen haben gezeigt, dass es den meisten Anbietern gelungen ist, die jungen Leute für ihr Thema zu aktivieren, wenn nicht sogar zu begeistern. Das Umfeld im Sportzentrum, mit der Möglichkeit sogar selber Sport zu treiben im Rahmen des kleinen Tennisturniers, hat die Klasse auch angesprochen.

 

Würden Sie einen Besuch der Sportech Ihren Kolleginnen und Kollegen aus der deutschen Schweiz empfehlen?

Die Gelegenheit, die italienische Schweiz einmal im Rahmen einer Bildungsreise statt einer Ferienreise am Lago Maggiore zu besuchen, sollte man unbedingt wahrnehmen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei auch darauf aufmerksam, dass es im Tessin eine Universität und Fachhochschulen gibt, was Ihnen vielleicht eine zusätzliche attraktive Option für ihre Zukunft nach der Schule bieten könnte. Die Planung und Durchführung des Ausflugs verlief reibungslos, in jeder Hinsicht äusserst erfreulich – vielen herzlichen Dank!

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